Aktion Gemeinsam Lesen #1

Auch ich möchte heute bei der Aktion Gemeinsam Lesen mitmachen.
Ursprünglich von Asaviel ins Leben gerufen, wird sie nun von Schlunzenbücher und Weltenwanderer weitergeführt.






1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



Heute in der Mittagspause habe ich Loving von Katrin Bongard angefangen und bin auf Seite 54.




2. Wie lautet der 1. Satz auf deiner aktuellen Seite?

Der 1. Satz ist leider ein Rest von der vorherigen Seite. Aber dafür hier Satz 2:
"Ich bin kein Mädchen mit Schminke und so."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin ja noch ganz am Anfang, aber es hat mich sofort gepackt und besonders bin ich gespannt auf die Veränderung nach der Geschichte mit den Augen. Mehr verrate ich nicht -> sonst Spoiler ;)


4. Wie steht ihr zu Seiten in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, das bloggerportal von Randomhouse, etc.) 

Ich bin erst die Tage darauf gestoßen, da mein Blog ja auch noch recht jung ist.
Ich benutze seit dem Wochenende das Bloggerportal von Randomhouse und finde es eine tolle Idee für beide Seiten. Die Aufmachung der Seite gefällt mir und man hat einen tollen Überblick.
Die Grenze von maximal 10 Bücher, die man anfragen kann finde ich allerdings sehr hoch. So etwas würde ich niemals machen, denn hinter jedem Rezensionsexemplar steckt auch Druck. Schließlich muss man es zeitnah lesen, eine Rezension verfassen und die Verlage darüber in Kenntnis setzen. 
Außerdem ist das auch ein bisschen wie Schnorren und das finde ich generell nicht so toll.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend

Sara




Rezension Nacht ohne Namen von Jenny-Mai Nuyen

Nacht ohne Namen







Autor: Jenny-Mai Nuyen
Seiten: 448
Einband: gebunden
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-423-76109-3
Preis (D): 16,95€
Quelle: dtv









Klappentext:

Sie helfen dir, wenn niemand für dich da ist. Sie verleihen dir Macht, wenn du am schwächsten bist. Sie erfüllen dir deine sehnlichsten Wünsche. Egal wie unmöglich. Sie verlangen nicht viel. Nur hin und wieder leihen sie sich deinen Körper.

Als Canon verschwindet, folgt Nicki der Spur ihres Freundes durch die Nächte von Berlin. Vor Traumdeutern, Besessenen und falschen Freunden schützt sie Tallis - ihr Dämon wider Willen.
Aber wer schützt Nicki vor Tallis?


Cover:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es zeigt Elemente einer Großstadt und das Gesicht eines Mädchens.


Inhalt:

In der U-Bahn lernt Nicki Canon kennen. Immer wieder verabreden sie sich zu Fahrten in den frühen Morgenstunden um die Fahrgäste zu zeichnen. Viel wissen sie nicht voneinander, gefühlt kennen sie sich schon ewig. 
Nicki freut sich, einen Grund zu haben von zu Hause wegzukommen.
Als Canon sie eines Nachts anruft und daraufhin nicht mehr in der Bahn auftaucht, macht sich Nicki sorgen und beginnt ihn zu suchen. Das ist ohne seinen richtigen Namen aber gar nicht so einfach. 
Außerdem rutscht sie immer tiefer in eine andere Welt und gerät in die Fänge von Dämonen. Kann sie Canon finden, indem sie sich auf Tallis einlässt?


Meine Meinung:

Die Autorin hat einen sehr bildhaften und frischen Schreibstil. Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings etwas schwer. Ich musste mich an die vielen Beschreibungen und die ausgeprägte Fantasie der Autorin erst gewöhnen, habe mich im Laufe des Buches aber besser zurecht gefunden.
Die Geschichte an sich ist eine super Idee.
Ich war erstaunt über den Einfallsreichtum und die Kreativität der Autorin. Hut ab für die logische Verarbeitung all dieser Ideen. Allerdings muss ich sagen, dass ich total aufpassen musste. Teilweise prasseln so viele Informationen auf den Leser ein, dass ich nicht immer direkt hinterher gekommen bin. Es ist zumindest am Anfang nicht ganz so leicht sich in der Welt der Dämonen und mit deren Begriffen zurecht zu finden. Über die Erklärungen, was z.B. "Fließendes Wort" ist, musste ich mehrfach nachdenken um es für die Geschichte komplett zu verstehen.
Auch in anderen Passagen des Buches ist mir das immer wieder passiert. Zumindest den Mittelteil des Buches fand ich doch etwas anspruchsvoller. Die ganzen wichtigen Informationen, die man braucht um die Handlung zu verstehen und wichtige Schlüsse ziehen zu können, fordern doch sehr viel Konzentration.
Das Buch begann für mich aufgrund der Startschwierigkeiten etwas schleppend, baut aber rasch an Spannung auf. Der Mittelteil hat mich etwas herausgefordert, aber umso mehr habe ich mich über dieses super spannende und nicht vorhersehbare Ende gefreut. Da kann man gerne auch über den einen oder anderen Minuspunkt hinweg sehen.
Der Mix zwischen den beiden Welten, also Berlin und der Unterwelt hat mir super gefallen. In Nacht ohne Namen wir dieser Fantasy-Aspekt ganz anders, irgendwie natürlicher und selbstverständlicher dargestellt als in anderen Bücher. Man könnte meinen, es ist überhaupt nichts ungewöhnliches, sich sein Leben oder seinen Körper mit einem Dämon zu teilen. 

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren toll ausgearbeitet und man konnte sich mit ihnen identifizieren. Sicher ist nicht jeder Charakter freundlich oder sympathisch, aber das gehört zu einem guten Buch meiner Meinung nach dazu. Und Bösewichte gibt es hier einige. 
Leider haben sich mir nicht alle Dämonen ganz erschlossen. Bei manchen bin ich mir bis jetzt noch nicht ganz sicher, was ihr Platz in der Dämonen-Welt ist und was sie für Auswirkungen haben.


Insgesamt ein super Buch von einer noch so jungen Autorin. Das Ende lässt sogar noch ausreichend Platz für einen 2. Teil.
Ein Fantasy-Buch mit Anspruch.


Fazit:

 Ich vergebe trotz kleiner Minuspunkte 






Top 5 Buchcover

Bei dem trüben Wetter habe ich mir gedacht, wenigstens etwas Farbe über meinen Blog zu euch zu bringen.
Ich muss gestehen, dass ich meistens durch die wirklich schönen Cover auf die Bücher aufmerksam werde.
Daher habe ich heute mal mein Regal durchgesehen und meine Top 5 Buchcover rausgesucht. 
Eigentlich hätte ich sogar noch mehr parat und konnte mich auch nur schwer entscheiden, aber ich kann ja auch schlecht alles zeigen :D
Einige Cover werden euch vielleicht nicht wirklich besonders vorkommen, aber häufig erscheinen Cover noch schöner, wenn man das Buch gelesen hat und eine Verknüpfung herstellen kann.







Mein Platz 5 geht an dieses Buch...


ich mag die Farbgestaltung total gerne und finde, dass es mit dem Mädchen und den Blumen die von den letzten Sonnenstrahlen beschienen werden, total gut zum Inhalt passt.
Infos hier: Randomhouse
Verlag: Goldmann




Platz 4...




Dieses Cover hat eigentlich nichts besonderes an sich. Aber ich mag die Schlichtheit unwahrscheinlich gerne. Besonders toll finde ich die angedeuteten Birkenstämme im Hintergrund.
Infos: loewe-verlag
Verlag: Loewe
Meine Rezension: Escape





Platz 3...


Platz 3 ist ein gutes Beispiel für einen klassischen Cover-Kauf. In voller Eile bin ich mal beim Einkaufen daran vorbeigehetzt. Aber das Cover hat sich aufgrund der Farbe und des tollen Schimmers direkt eingeprägt. 
Ich liebe das Cover und die Story.
Infos: Carlsen
Verlag: Carlsen
Meine Rezension: Obsidian




Platz 2...


Dieses Cover hat meiner Meinung nach Platz 2 unbedingt verdient. Die anderen Bücher der Reihe gefallen mir ebenfalls so gut. Die Farbgestaltung ist toll, es ist recht schlicht und dennoch aussagekräftig und verrät sogar etwas über den Inhalt.
Verlag: script5




Platz 1


Ein unglaublich schönes Cover. Dieses Kleid, die Farbe... ein Traum.
Auch die anderen beiden Cover dieser Reihen haben mir super gefallen. Daher Platz 1 für die Selection-Reihe

Infos: Selection
Verlag: Fischer Verlage




Seid ihr auch manchmal Cover-Käufer?
Oder sind Cover für euch nicht so wichtig?
Was ist euer Lieblingscover? 
Ich freue mich auf eure Antworten in den Kommentaren oder wer Lust hat, darf gerne seine Top 5 Buchcover auf seinem Blog vorstellen.

Einen schönen Restsamstag wünscht
Sara

Lesefreude zum Welttag des Buches

Welttag des Buches 



Heute ist wieder Welttag des Buches. Ein "Fest" für alle Bücherfans. Deutschlandweit feiern Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und Leseratten.

Für die Lesebegeisterten unter uns finden auch wieder zahlreiche Verlosungen statt, an denen sich Verlage, Autoren und auch größere Blogger beteiligen.


Kurz noch ein paar Fakten bevor es weitergeht:


1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.



Für mich und meinen Blog ist es der 1. Welttag des Buches. Ich kann euch leider 
nicht mit einer Verlosung verzaubern, möchte aber gerne meine aktuelle Lesefreude mit euch teilen.

Ich stelle euch daher kurz meine neuen Bücher vor, zu denen dann in nächster Zeit auch wieder Rezensionen erscheinen werden. 


Im Moment lese ich Nacht ohne Namen. Bis jetzt gefällt es mir gut und beschert mir daher im Moment viel Lesefreude.






Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-423-76109-3
Preis (D): 16,95€



















Oft genug von mir erwähnt und endlich erschienen. Der heiß ersehnte 3. Teil.
Er liegt bereits hier und wird so schnell wie möglich verschlungen.

Mehr Infos: Randomhouse
                         Hourglass














Auf dieses Buch freue ich mich sehr. Ich habe es bei LovelyBooks gewonnen und es sollte die nächsten Tage eintreffen. Dies ist Band 1. Er ist erschienen im Januar genauso wie Band 2. 
Teil 3 und 4 erscheinen im Herbst.

Infos hier: Coppenrath















Ebenfalls unterwegs zu mir ist dieses Buch hier. Somit habe ich nun ein Buch weniger auf meiner Wunschliste. Juhu!!










Das war jetzt ein kleiner Einblick in meinen aktuellen Bücherstatus.

Ich wünsche euch viel Spaß am Welttag des Buches und beim Stöbern.

Und natürlich viel Erfolg, falls ihr an einer der zahlreichen Verlosungen teilnehmt :)

Rezension Geliebte Angst von Rebekka Knoll

Rezension Geliebte Angst

Gestalkt von einem Toten









Autor: Rebekka Knoll 
Seiten: 320
Einband: Paperback
Erschienen am: 23.03.2015
ISBN: 978-3-570-16326-9
Preis (D): 9,99€
Quelle: cbt









Klappentext:

Gestalkt von einem Toten
Maricos Trauerfeier ist ein buntes Feuerwerk – für ihn will Emilia es zum letzten Mal funkeln und knallen lassen. Er war die Liebe ihres Lebens und die Achtzehnjährige ist immer noch von Trauer betäubt, als sie eine Nachricht von Maricos Facebook-Profil bekommt – mit einer Liebesbotschaft. Es folgen SMS von seinem Handy und E-Mails von seinem Account. Jemand gibt sich für Marico aus und führt sie Schritt für Schritt durch ihre vergangenen Dates – dieser Jemand weiß alles! Emilia beginnt eine Jagd auf den unbekannten Schreiber, doch gleichzeitig wird ihr Wunsch immer stärker, ihm jedes Wort zu glauben ...


Cover:

Mir persönlich gefällt das Cover wirklich gut. Es hat mit den Puzzleteilen irgendwie etwas geheimnisvolles oder mysteriöses. 


Inhalt:

Emilia verliert ihre 1. große Liebe Marico durch einen Autounfall. Doch mit seinem Tod kann sie nicht abschließen. Denn plötzlich bekommt sie immer wieder Nachrichten von Marico. Hat jemand seine Accounts gehakt? Woher weis er all die Sachen, die nur Emilia und Marico wissen können? Und vor allem, warum tut er das Emilia an? Gegen den Rat ihrer besten Freundinnen lässt Emilia sich darauf ein und versucht dem Schreiber auf die Spur zu kommen. Das dieser sie schon bald fest in der Hand hat und es für Emilia gefährlich werden könnte, möchte diese gar nicht wahrhaben.


Meine Meinung:

Die Idee des Buches fand ich ansprechend und sie hat mir später beim Lesen auch gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen. Generell ist das Buch jugendlich und lebhaft geschrieben, was an diversen Ausdrücken der Personen immer wieder deutlich wird.
Die Geschichte beginnt kurz nach dem Tod von Marico aus der Sicht von Emilia und man ist somit mitten im Geschehen. 
Zuerst begegnet man einer trauernden Emilia, doch dies ändert sich schnell. Durch die 1. Nachricht hat Emilia eigentlich keine Zeit mehr zu trauern und ist nur auf die Jagd des Schreibers fixiert.
Ich weis, dass jeder anders trauert, aber für mich hätte die Trauer an manchen Stellen mehr zum Ausdruck kommen können. Es gibt kaum Szenen in denen Emilia wirklich um ihre 1. Liebe weint.
Auch fand ich Emilia sehr naiv. Sie weis, dass Marico tot ist und hat eigentlich kaum Angst, dass es jemanden gibt, der alles über sie weis? Wissen ist Macht. Das sagt man ja so schön und auch in diesem Fall trifft diese Aussage zu.

"Welcher kranke Wichser hackt sich in das Profil eines Toten ein? Hast du überhaupt keinen Respekt?" (Seite 28)

Während sie am Anfang noch bei Verstand ist, lässt sie sich im Laufe des Buches immer mehr einlullen.
Ich habe oft die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, weil ich mir dachte, dass es doch total gefährlich ist was Emilia da macht. Irgendwann hat es mich sogar etwas genervt, dass sie an manche Aktionen nicht mit mehr Verstand rangegangen ist. 

Zeitweise wird im Buch aber auch aus der Sicht des Schreibers bzw. Stalkers erzählt. Diese Abschnitte sind kursiv gedruckt und wesentlich kürzer als Emilias Geschichte. Man bekommt im Prinzip immer wieder nur einen kleinen Einblick in das zunehmend kranker werdende Denken des Stalkers.
Während man am Anfang wirklich noch denken könnte es wäre Marico, wird einem im Laufe des Buches die schreckliche Wahrheit immer bewusster.
Das Ende hat mich dennoch überrascht. Ich habe mit Emilia gerätselt und auch so einige Personen unter Verdacht gehabt und am Ende war es doch jemand ganz anderes.

Die Geschichte konnte eine gewisse Spannung aufbauen, was aber auch vor allem daran lag, dass ich sehr neugierig bin und wissen wollte wer der Stalker ist. Für mich hätten es gerne noch ein paar mehr Spannungsspitzen sein dürfen.
Einige Aktionen hätten für meinen Geschmack auch überlegter dargestellt werden können. 

Eine grundlegende Sache hat mich im Verlauf des ganzen Buches aber gestört. Während Emilia Unterstützung von ihren beiden Freundinnen bekommt, interessieren sich ihre Eltern kein einziges Mal für das Wohl ihrer Tochter. Ich weis, dass man über solche Kleinigkeiten streiten kann, aber für mich hätte es das Buch noch etwas runder gemacht. Mir hat generell das Menschliche in diesem Buch gefehlt. Aber vielleicht ist für so was in einem Thriller auch einfach kein Platz?

Zu den Charakteren möchte ich nicht viel sagen. Man erfährt das was man wissen muss, nicht mehr und nicht weniger. Das unterscheidet einen Thriller wohl auch von einem Roman.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Dennoch hatte es für mich einige Ecken und Kanten.
Da ich keine 3,5 Leseratten vergeben kann, runde ich auf 4 auf. 






Buch-Flop

Lange habe ich überlegt, was ich mit diesem Buch mache.
Hier ist etwas passiert, was nicht oft vorkommt. Aber ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen, obwohl es z.B. auf LovelyBooks überwiegend positive Bewertungen bekommen hat.
Kann man eine Rezension zu einem Buch schreiben, welches man nicht komplett gelesen hat? Ich denke eher nicht.
Daher habe ich mich für eine neue, kleine Unterkategorie entschieden.
Solche Fälle erscheinen ab heute bei mir unter dem Titel Buch-Flop. 



Buch-Flop







Autor: Sabine Raml 
Seiten: 304
Einband: gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Erschienen: 02.03.2016
ISBN: 978-3-453-26960-6
Preis (D): 14,99€
Quelle: Randomhouse








Klappentext:

790 Tage, dann ist Lea endlich volljährig! Sie kann es kaum erwarten. Bis dahin steht ihr aber noch ein harter Sommer bevor: Lenny, ihr erster Freund, serviert sie einfach ab. Ihre Mutter versinkt so in ihren eigenen Problemen, dass sie das Haus nicht mehr verlässt. Und Lea selbst? Sie möchte an machen Tagen einfach nur davonlaufen und nie, nie mehr zurückkommen. Aber in ihrem tiefsten Inneren ist sie eine Heldin und zeigt dem Leben einfach die kalte Schulter, wenn es sein muss...



Info im Schutzumschlag:

Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.



Cover:

Das Cover hat mir besonders farblich sehr gut gefallen. Ansonsten ist es bis auf den Titel und der Aufforderung "Do what you love!" nicht besonders aussagekräftig.


Meine Meinung:

Angefixt von den positiven Bewertungen und vom ansprechenden Klappentext habe ich mich an dieses Buch gewagt und wurde enttäuscht.
Bis zu einer bestimmenden Seitenzahl habe ich es noch gelesen, aber der Funke ist leider nicht übergesprungen. Ich habe abgebrochen. Und das kommt bei mir äußerst selten vor.
Mit dem Schreibstil bin ich nicht zurecht gekommen. Diese verknappte Sprache und die kurzen Sätze konnten mich nicht in ihren Bann ziehen. Für mich hat sich gar kein Spannungsbogen aufgebaut. Obwohl das ganze Buch sehr jugendlich geschrieben ist und ich selber ja noch gar nicht so alt bin, ging mir die Sprache um es beim Namen zu nennen, auf die Nerven.
Ablenkend fand ich auch die in Klammern gesetzten Kommentare bzw. Gedanken. Daher wirkte das Buch wie ein kompletter innerer Monolog. Verstärkt wurde dieses Gefühl vor allem noch dadurch, dass es in diesem Buch kaum Dialoge gab. Bis zu der Stelle an der ich aufgegeben habe, hätte ich die Dialoge an einer Hand abzählen können. 

Die Story ist grundlegend gar nicht schlecht und spricht Jugendliche und ich denke eigentlich auch Leute in meinem Alter an. Aber für mich war dieses Buch ein absoluter Flop. 
Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die sich gerne mal mit den Problemen anderer beschäftigen wollen, denn Lena hat es gewiss nicht leicht. Dafür verdient sie auch meinen Respekt. 
Vielleicht regt das Buch jüngere Leser auch noch zum Nachdenken an, vor allem wenn sie mitbekommen, wie Lena mit ihren Problemen umgeht.


Fazit:

Absolut nicht mein Buch. Ich bin enttäuscht nach den vielen positiven Bewertungen die ich gelesen habe.