[Rezension] Wie Blut so rot - Marissa Meyer



Autor: Marissa Meyer
Serie: Luna-Chroniken #2
Seiten: 432
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Erschienen am: 24.01.2014
IBSN: 978-3-551-58287-4
Preis (D): 19,90€
Verlag: Carlsen










Inhalt:



Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Quelle: Carlsen

Cover:

Mir gefällt das Cover gut. Ich finde es schön, dass es wie Band 1 eine Verbindung zum Inhalt hat. Und auch das Zusammenspiel zwischen Schlichtheit und Blickfang ist hier wieder gut gelungen.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich etwas irritiert, dass es in diesem Teil nicht nur um Cinder gehen wird und hatte Angst dadurch etwas zu verpassen.
Schnell stellte sich aber raus, dass das total unnötig war.
Die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil und den neuen Charakteren wieder sofort gefangen nehmen.
Umso größer war natürlich die Freude Cinder wieder zu sehen und somit auch erfahren zu können, wie es weitergeht.
Die Autorin hat in diesem Band auch die Erzählperspektive gewechselt, sodass das Buch nicht mal bei der Protagonistin aus der Ich-Perspektive erzählt wird.
Auch daran musste ich mich erst gewöhnen, denn ich mag die Ich-Perspektive eigentlich viel lieber.
Aber alles halb so wild. Spätestens nach dem 2. Kapitel war ich wieder vollkommen in der Gesichte drin und konnte gar nicht mehr aufhören.

Scarlet als Protagonistin hat mir wirklich gut gefallen. Im Gegensatz zu Cinder erschien sie mir von Anfang an entschlossener und stärker. Besonders sympathisch fand ich ihr Temperament, das auch das eine oder andere Mal überschäumte und mich wirklich zum Lachen brachte. Aber auch ihre liebevolle und emotionsgeladene Art, vor allem wenn es um ihre Großmutter ging, fand ich sehr authentisch und bewegend.

Wolf als männlicher Protagonist hat mir ja um einiges besser gefallen als Prinz Kai.
Ich mag die kräftigen, kämpferischen Typen ja ein wenig lieber. Und auch Wolf ist geheimnisvoll und sogar ein wenig furchteinflößend, so wie ich es mag.

Die Liebesgeschichte von Scarlet und Wolf hat mich total berührt. Und obwohl sie sich nur stellenweise und eher im Hintergrund abspielt war sie dennoch präsent und emotional.

Auch die anderen Charaktere, also natürlich Cinder, aber auch Thorne haben mir (wieder) sehr gefallen und die Geschichte und den Verlauf toll ergänzt.

Der Verlauf des Buches und die Handlung haben mir besser gefallen als im Vorgängerband. Es passiert einfach mehr, man kommt wesentlich mehr rum und einiges klärt sich (auch endlich) auf. Ich hatte auch einige Aha-Erlebnisse und konnte Dinge besser verstehen, die in Band 1 noch total schwammig waren. Aber das ist ja meist so. Das Erzähltempo ist wirklich flott, die Story actionreich und energiegeladen. Daher muss ich an dieser Stelle die Autorin auch mal loben, weil ich total begeistert bin, wie sie die einzelnen Handlungsstränge ineinander überlaufen lässt. Wie sie Puzzleteile schlüssig und mit einer geballten Portion Spannung zusammensetzt und wie so vieles einfach nicht vorhersehbar ist. Die Autorin hat wahnsinnig tolle Ideen und hat mich diesem 2. Band voll mitgerissen. 

Bewertung:

Ein gelungener und noch spannender zweiter Teil. Ich liebe die Welt, die die Autorin geschaffen hat und freue mich tierisch auf den nächsten Teil.





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