[Montagsfrage]




Montagsfrage: Falls ihr bei Aktionen teilnehmt, wie viel kommentiert ihr bei anderen? Oder seid ihr eher stille Mitleser?


Oha. Schwierige Frage. Da kann ich gleich vorab sagen: Leider kommentiere ich nicht so viel, wie ich wohl sollte.
Denn ich finde immer Kommentare sind immens wichtig. Sie zeigen dem Beitragsautor, dass jemand sich die Mühe gemacht hat seine Arbeit zu lesen und sich sogar Gedanken dazu macht, indem er einen Kommentar (egal ob positiv oder negativ) hinterlässt.

Ich versuche immer auch bei einigen anderen Teilnehmern vorbei zu schauen. Bei Gemeinsam Lesen kommentiere ich meist nur, wenn mich das Buch oder die Antworten besonders ansprechen. Denn einfach irgendetwas schreiben möchte ich auch nicht. 
Ansonsten bin ich wohl eher der stille Mitleser, was vermutlich auch auf den zeitlichen Aspekt zurückzuschieben ist. Denn mir fehlt neben dem Job einfach die Zeit, bei allen Blogs denen ich folge, Kommentare zu hinterlassen.

Wie siehts bei euch aus?




[Neuzugänge] New in #3



Hallo Leute,

ich melde mich mit einer kleinen Bücherpost zurück.
Sorry, dass ihr seit Dienstag nichts von mir gehört habt.
Aber mich hat Knall auf Fall die Grippe mit 39°C Fieber erwischt und dann ging gar nichts mehr.
Fit bin ich immer noch nicht, aber ich wollte den Moment nutzen um euch eben mal zu zeigen, was diese Woche in der Post war.

Ich hatte mich auf eine Leserunde bei Lovelybooks beworben und tatsächlich sogar gewonnen.
Ich habe mich riesig gefreut, da das Buch mich in den Neuerscheinungsposts schon so angesprochen hat.




Inhalt:

Eine Liebe, die tragisch endet.
Eine neue Liebe, die tragisch beginnt. 
Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben.
Und am Ende der Tränen: das Glück.

400 Tage ist es her. 
Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen. 
Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören. 

Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist. 

Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat? 

Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?

Quelle: Fischer Sauerländer

Was ist denn bei euch neu eingezogen?

Einen schönen Sonntag und bleibt fit! :D



[Aktion] Gemeinsam Lesen #43



Hallo ihr Lieben,

heute habe ich wieder meinen Beitrag zur Aktion Gemeinsam Lesen für euch.
Dieses Aktion wird mittlerweile von Schlunzenbücher geführt.
Dort erhaltet ihr alle Infos und die aktuelle Frage 4.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich habe gerade mit Holmes & Ich - Die Morde von Sherringford von Brittany Cavallaro angefangen und bin auf Seite 7.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Das erste Mal begegnete ich ihr am Ende einer dieser sich zäh dahinschleppenden Wochentage, die für Privatschule wie das Sherringford-Internat so typisch sind." S. 7

3. Was möchtest du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Mit dieser Frage tue ich mich jede Woche schwer. Im Moment habe ich eigentlich nichts loszuwerden.

4. Würdest du gerne mal in einer Buchhandlung übernachten und wie würdest du es dir vorstellen?


Oh ja. Welcher Bücherwurm würde das nicht gerne?
Ich würde mich aber mit lauter Leckereien und einer Flasche meiner heißbeliebten Cola eindecken und dann einfach verschiedene Bücher anlesen und schauen was mich davon anspricht.
Eventuell wäre es sogar noch lustiger eine bücherbegeisterte Freundin dabei zu haben und sich über die Bücher auszutauschen.

Als Kind habe ich im Rahmen eines Ferienprogramms mal eine Nacht in einer Bücherei verbracht. Das war toll. 
Man konnte sich wunderbar mit seiner Matratze hinter die großen Regal verziehen und jede Menge Bücher lesen.

Wollt ihr auch gerne mal in einer Buchhandlung übernachten?





[Montagsfrage]



Montagsfrage: Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?


Eigentlich komme ich mit Gewalt in Bücher gut zurecht, solange sie zum Inhalt und Verlauf der Geschichte passt. Dazu muss das Ganze außerdem realistisch sein und Sinn ergeben. 
Wenn also jemand aufgrund von Gewalt stirbt oder Blut fließt ist das grundsätzlich für mich nicht so schlimm.

Nicht so gerne mag ich es, wenn man das Gefühl hat, dass der Autor irgendwie schräg drauf ist. Versteht ihr was ich meine?
Obwohl ich ehrlich sagen muss, dass mir sowas nur früher in Thrillern das eine oder andere Mal begegnet ist.
Im Moment lese ich ja hauptsächlich Jugendbücher, wo dies nicht so das Thema ist.

Wie steht ihr zu der Frage?


[Rezension] Eve & Caleb - Wo Licht war - Anna Carey




Autor: Anna Carey
Serie: Teil 1
Seiten: 304
Einband: Taschenbuch
Erschienen: Januar 2013
ISBN: 978-3-7855-7103-3
Preis (D): 8,95€
Verlag: Loewe










Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst?

Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie.
Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen?
Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.

Wahre Freundschaft, Liebe und Freiheit sind es, wonach sich Eve und Caleb sehnen – doch im Neuen Amerika muss man um diese Rechte kämpfen. Anna Carey erschafft in ihrer ersten Jugendbuch-Trilogie eine fesselnde Dystopie für Mädchen ab 14 Jahren, bei der neben der Frage nach Grundrechten wie Freiheit und Selbstbestimmung auch viel Platz für Romantik bleibt.

Quelle: Loewe


Dieses Cover habe ich schon einmal in meinem Coververgleich besprochen.
Es gefällt mir gut. Die Farben und Schlichtheit sind für mich besonders ansprechend.




Dies war mein erstes Buch der Autorin. Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm und dabei nicht zu detailliert, was ordentlich Platz für die eigene Fatansie lässt.
Ich habe das Buch daher quasi verschlungen und war selbst erstaunt, wie schnell ich damit durch war.

Die Charaktere waren gut gestaltet, wobei mir Eve am Anfang nicht so gut gefallen hat.
Obwohl sie wohl aufgrund der Schule in der sie gelebt hat nichts dafür kann, empfand ich sie stellenweise einfach nur als naiv und unwissend. 
Außerdem war sie charakterlich zumindest am Anfang nicht sehr interessant. Schulbeste und Bücherwurm und daher inmitten des Waldes vollkommen hilflos 
und einfallslos. 
Gott sei Dank ändert sich das im Laufe der Geschichte, sodass ich Eve immer mehr in mein Herz geschlossen habe. Sie ist hilfsbereit und stark und kann sich sogar langsam in der Wildnis zurecht finden, was sie als Charakter um einiges spannender macht.

Caleb mochte ich vom ersten Moment an. Er hat diese besondere liebevolle und hilfsbereite Art. Leider konnte man nicht ganz hinter seine Fassade sehen und ich hätte gerne noch etwas mehr über ihn und sein Leben erfahren.

Arden konnte ich erst gar nicht leiden. Doch ihre Entwicklung war wohl die spannendste und ich bin sogar ein wenig traurig, dass ich nicht genau weis, was nun mit ihr passiert ist und ob wir sie wiedersehen werden.

Das Thema dieses Buches in leider nicht neu und irgendwie hatte ich nach dem Klappentext doch etwas anderes erwartet. Es geht um eine zurückliegende Seuche die einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat, sodass sich alles im Aufbau befindet.
Die Autorin hat dieses Thema meiner Meinung nach gut und vor allem spannend umgesetzt, auch wenn ich immer wieder an andere Bücher denken musste, die dieses Thema ebenfalls behandelt haben.
Überraschend waren die ganzen Wendungen, die ich gar nicht erwartet habe. 
Einiges hat mich auch etwas schockiert und sehr mitgenommen und dennoch habe ich einige Fragen, die sich hoffentlich in Teil 2 klären werden. 
Denn ich möchte mehr über den König, seine Hintergründe und das Neue Amerika erfahren. 



Ein durchaus spannender und fesselnder Auftakt einer Trilogie. Ich freue mich auf Teil 2.








[Coververgleich] #1


Heute erscheint der erste Coververgleich auf meinem Blog, nachdem Denise und ich beschlossen haben, diese tolle Aktion gemeinsam zu leiten :D 
Nächste Woche geht es dann wieder bei Denise weiter. Bis dahin bin ich aber gespannt auf eure Beiträge.

Ich habe mich dieses Mal für ein erst kürzlich beendetes Buch entschieden, das mir noch immer etwas im Kopf herumschwebt.

Gefunden habe ich bei meinen Recherchen im Internet allerdings nur das deutsche und das original Cover.





Inhalt:



Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. 
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. 
Niemand sagte: Das geht nicht. 
Niemand sagte: Mörderin. 

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

Quelle: Loewe

Der Vergleich:



Wieder einmal Gesichter. Ich mag diesen Trend ja nicht wirklich. Vor allem weil es einem die Möglichkeit nimmt, sich den Charakter anhand der Beschreibungen
selbst bildlich vorzustellen.

An der deutschen Variante (links) gefällt mir die Farbe ganz gut. Besonders mag ich allerdings das Zeichen am Hals, das ein wichtiges Element in der Geschichte ist und somit gleich einen Bezug zum Inhalt herstellt.

Das Original gefällt mir farblich super. Denn ich finde, dass sich die blonden Haare super vom schwarzen Hintergrund absetzen.
Außerdem mag ich die Schlichtheit. Besonders gefallen mir die DNA-Stränge die aus den einzelnen Haarsträhnen entstehen. Dies ist ein wirklich wichtiger Punkt und eine große Verbindung zur Geschichte.
Zwar muss ich auch hier wieder mit einem Gesicht vorlieb nehmen, bin aber sehr angetan von der sonstigen Gestaltung. 

Eigentlich habt ihr es ja schon heraus gehört, oder?
Ich liebe das Original. Das Cover ist super. Ich finde es wunderschön, ansprechend und passend zur Story.

Welches Cover gefällt euch denn besser?

Schönes Wochenende



[Kurzrezension] Love and Confess - Colleen Hoover





Autor: Colleen Hoover
Seiten: 400
Einband: Taschenbuch
Erschienen am: 20.11.2015
ISBN: 978-3-423-74012-8
Preis (D): 12,95€
Verlag: dtv










Große Gefühle & Geheimnisse
Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen - vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .


Quelle: dtv



Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut, obwohl es wieder ein Gesicht zeigt.
Beim Coververgleich habe ich es einmal genauer unter die Lupe genommen.
Schaut doch dort einmal vorbei.




Zum Schreibstil brauche ich wohl nicht viel sagen. Das Buch ist in gewohnter Manier geschrieben und die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Auburn und Owen erzählt. Zwischendurch gibt es ein paar Rückblicke in die Vergangenheit.

Auch mit diesem Buch konnte die Autorin Colleen Hoover mich mal wieder zu Tränen rühren. Und dieses Mal war es schon im Prolog soweit, der inhaltlich so traurig und emotional war, dass es mich total mitgenommen hat.
Doch im Verlauf der Story haben mich noch einige andere Emotionen erreicht. Von Freunde über Hass und Wut war alles dabei.

Das Colleen Hoover einen Hang zur Dramatik ist kein Geheimnis. Zumindest wenn man schon mehrere von ihren Büchern gelesen hat merkt man, dass neben einer tollen Lovestory immer jede Menge Drama und etwas schlechtes in der Vergangenheit von großer Bedeutung ist.
Für mich persönlich war dieses Buch von der Story her das schlechtestes. 
Das bedeutet aber nicht, dass das Buch an sich schlecht war. Mich konnte einfach dieses mal die Story und die Entwicklung und Verbindung zwischen Liebe, Vergangenheit und Drama nicht vollends überzeugen.
Zeitweise ist für mich die Spannung etwas flöten gegangen und ich habe einfach den Witz vermisst.
Bei der "Will und Layken" Serie habe ich so viel gelacht. Die Dialoge waren der Wahnsinn. Mir fehlt diese Leichtigkeit und Stimmung in diesem Buch, wobei ich mir auch bewusst bin, dass es hier vielleicht nicht zum Thema passen würde.

Etwas besonderes sind die Gemälde um die es im Buch geht. Diese werde nicht nur außergewöhnlich gut beschrieben, sondern sind auch noch abgebildet. Jedes Bild ist aus einem Geständnis entstanden. Einte tolle Idee, die dem Buch und der Geschichte wirklich einen besonderen Charme gibt.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Wobei ich Trey und Lydia stellenweise einfach nur anstrengend fand. 
Auburn was super und auch Owen konnte mich direkt überzeugen. 



Leider war dieses Buch nicht so toll wie die anderen Bücher der Autorin, die ich gelesen habe. 
Dennoch hatte die Story ihren eigenen, besonderen Charme.












[Aktion] Gemeinsam Lesen #42


Heute habe ich für euch ein Buch, dass ich diese Woche beginnen möchte.
Alle Infos zur Aktion Gemeinsam Lesen findet ihr bei Schlunzenbücher.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich fange Eve & Caleb von Anna Carey an und bin daher auf Seite 9.

2. Wie lautet der 1. Satz deiner aktuellen Seite?


"Liebe Eve,

als ich heute vom Markt zurückgefahren bin - du hast in deinem Kindersitz vor dich hin gesummt, der Kofferraum war mit Milchpulver und Reis vollgepackt-, habe ich die San Gabriel Mountains gesehen, zum ersten Mal richtig gesehen. "
S. 9

3. Was möchtest du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Eigentlich gar nicht viel. Dies ist ein SuB-Buch und ich freue mich drauf :D

4. Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten, wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui?


Da kann ich pauschal keine richtige Antwort drauf geben.
Es gibt oder gab Antagonisten, die ich total ätzend finde/fand. 
Allerdings gibt es auch Antagonisten, die ich vom ersten Moment an total mag.
Entweder weil ich ihre Situation verstehe, weil sie den passenden Charme haben oder in Wirklichkeit doch gar nicht so böse sind.

Wie sieht das bei euch aus?




[Montagsfrage]



Montagsfrage: Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?



Das ist eine wirklich gute Frage, die ich so nur schwer beantworten kann.
Es gibt Tage, da sitze ich 2 Stunden am Laptop, an anderen nur eine halbe Stunde oder sogar gar nicht. 
Am Wochenende aus Zeitgründen dann häufig länger, denn für Rezensionen brauche ich auch Zeit. Banner designen geht auch nicht zwischen Suppe und Kartoffeln und ein komplettes Design erstellen erst recht nicht.
Wobei ich sagen muss, dass mir das mittlerweile wirklich viel Spaß macht.
Generell versuche ich am Wochenende immer schon etwas vorzuarbeiten für die Tage, an denen ich wegen der Arbeit lange aus dem Haus bin. 

Leider kann ich euch daher keine genauer Stundenzahl sagen. Aber im Rahmen des Möglichen sind es doch eine Menge. Und leider habe ich meist nicht die Zeit zum Bloggen, die ich gerne haben würde. Aber meine Brötchen muss ich ja auch irgendwie verdienen :D

Wie sieht es bei euch aus?




[Rezension] Ein Sommer ohne uns - Sabine Both




Autor: Sabine Both
Seiten: 240
Einband: Klappbroschur
Erscheinungsdatum: 15.02.2016
ISBN: 978-3-7855-8222-0
Preis (D): 12,99€
Verlag: Loewe













Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena weiterhin ein Paar. Denn sie lieben sich und wollen für immer zusammen bleiben. Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen? 

Verena und Tom kennen sich von klein auf, sind ein Paar, seit sie dreizehn sind. Sie gehören einfach zusammen und das soll für immer so bleiben. 
Aber ein Gedanke lässt Verena – mitten im Abistress und voller Vorfreude auf das anstehende Studium – nicht mehr los: Sie hat noch nie einen anderen Jungen geküsst, geschweige denn Sex mit einem anderen gehabt. Doch sie liebt Tom und sich von ihm zu trennen oder ihn zu betrügen, kommt nicht infrage. 
Als sie schließlich mit Tom darüber spricht, treffen die beiden eine Vereinbarung: eine offene Beziehung, drei Monate Austobzeit nach dem Abi. Danach ist alles wieder wie vorher und die zwei wieder ein Paar. 
Zunächst genießen die beiden es, sich auszuprobieren. Doch sie haben nicht mit den Gefühlen gerechnet, die das Arrangement mit sich bringt: Zweifel tun sich auf. Ängste. Werden sie rechtzeitig einen Ausweg finden?

Quelle: Loewe


Zwar sieht man mal wieder Gesichter, auf der Rückseite das von Tom, dennoch gefällt mir die Gestaltung des Covers doch ganz gut. Das liegt aber vermutlich an der Art. Ich mag diese malerische Darstellung und die Farbwahl.



Die Autorin hat einen lockeren, jugendlichen Schreibstil der dem Alter der Protagonisten gerecht wird.
Das Buch lässt sich grundsätzlich leicht lesen. Dennoch hat der Schreibstil einige Eigenheiten mit denen ich persönlich nicht so gut zurecht gekommen bin. Besonders auffallend sind die teilweise kurzen Sätze, die sich in den kurzen Passagen der einzelnen Protagonisten aneinanderreihen. Diese Art von Schreibstil gehört leider nicht zu meinen Lieblingen. Auf mich wirkt es immer so abgehakt und mir fehlen häufig Informationen, da dieser Schreibstil (wie auch hier) nicht sehr detailliert ist. 
Das Buch ist aus der personalen Erzählperspektive (Er-/Sie-Perspektive ) geschrieben und wechselt zwischen Tom und Verena hin und her. Dargestellt ist dies durch unterschiedliche Schriftarten.
Am Anfang fand ich dies besonders verwirrend. Denn Verena und Tom wechseln sich nicht von Kapitel zu Kapitel ab, sondern sogar innerhalb der Kapitel.
Man gewöhnt sich allerdings recht schnell daran. 

Die Charaktere haben mir soweit recht gut gefallen, obwohl ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.
Sie waren jetzt auch nicht besonders gestrickt und daher nicht schwer zu durchschauen. 
Verena ist das einfache, nette Mädchen von Nebenan.
Tom der nette Nachbarjunge. 
Beide sind zusammen aufgewachsen und recht früh ein Paar geworden.
Die Verbindung der beiden zueinander und ihrer Familien untereinander waren schlüssig und äußerst real.


In welche Richtung sich dieses Buch entwickeln wird war mir sofort klar.
Wer also Lust hat auf einen frischen, lustigen Roman ist hier wohl eher nicht richtig.
Während Verena und Tom einfach das perfekt Paar sind und zufrieden mit dem sein sollten was sie haben, überlegen sie sich etwas zu ändern. Sich auszuprobieren, obwohl sie sich lieben.
Das Ganze läuft nicht nur bei ihnen aus dem Ruder, sondern auch bei ihren Familien. Diese Wendung innerhalb der Familien fand ich allerdings etwas übertrieben. Die Entwicklung die nach einem Jahr geschildert wird, fand ich wirklich zu viel des Guten.
Das sich so etwas ereignet will ich ja gar nicht in Frage stellen. Aber lieber hätte ich noch etwas mehr zu Tom und Verena gehört.
Ihre Geschichte endet quasi nach ihrem Auszeitversuch. Was genau passiert ist weis man nicht, man kann nur vermuten. Leider wird auch in der Schilderung ein Jahr nach den Ereignissen nicht näher darauf eingegangen.
Das Ende hat mir allerdings wirklich gut gefallen. Vor allem, da hier mal wirklich Emotionen zu spüren waren.

Auch wenn die Geschichte eigentlich vor Gefühlen verschiedenster Art strotzen sollte, hat sie mich kaum berührt und mitgenommen.
Dennoch ist die Message der Autorin angekommen. Die Thematik hat Tiefgang und befasst sich mit etwas, das vermutlich viele Jugendliche beschäftigt.
Gekonnt geht die Autorin auf offene Beziehungen und Fremdgehen ein und führt dieses an ihren Charakteren vor. Dabei wird klar wie wichtig Vertrauen ist.
Und manchmal sollte man sich mit dem glücklich schätzen, was man hat.



Ein Buch mit Tiefgang, das mich leider nicht ganz überzeugen konnte.






[Rezension] Infernale - Sophie Jordan





Autor: Sophie Jordan

Serie: Teil 1
Seiten: 384
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 15.02.2016
ISBN:  978-3-7855-8167-4
Preis (D): 17,95€
Verlag: Loewe











Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. 
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. 
Niemand sagte: Das geht nicht. 
Niemand sagte: Mörderin. 

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

Quelle: Loewe


Leider mal wieder ein Gesicht. Zwar passt es zum Inhalt, gerade mit der Markierung am Hals, dennoch habe ich mir Davy ganz anders vorgestellt. 
Die farbliche Gestaltung ist gut, die Idee mit dem Gesicht aber leider nichts neues.
Für mich als Coverfan eher ein durchschnittliches Cover.



Dies war nicht mein erstes Buch von Sophie Jordan.
Ich mag ihren Schreibstil, der mich immer wieder von der ersten Seiten an total fesselt. 
Auch hier hat mich Sophie Jordan sofort gepackt, sodass ich das Buch wirklich schnell durchgelesen hatte.

Inhaltlich hat mich das Buch sofort angesprochen. Eine neue Idee, die mich überzeugt hat, auch wenn Sophie Jordan hier doch einige ernste Themen anspricht. 

"Wie kommt es zur Gewalt? Wieso verüben Menschen so schreckliche Verbrechen? Kann man sie Verhindern?" Danksagung Infernale

Die Frage ist hier ja nicht nur: Kann man sie verhindern? Sondern auch: um welchen Preis? In Davys Fall müssen nämlich auch bisher unschuldige darunter leiden.

Neben dem Thema DNA und Genetik (bezogen auf Mörder), geht es hier nämlich auch um die Erziehung und Gewalt unter Jugendlichen.
Kann man anhand der Erziehung und Ausbildung sich die Träger so aneignen, dass sie auf Abruf auf ihr Gen zurückgreifen und es "nützlich" einsetzen?
Und die bessere Frage ist ja, nur weil alle Träger das Gen in sich haben, werden sie gleich automatisch zum Mörder?

Als Leser wird man direkt in die Gesichte hineinkatapultiert, die aus der Sicht von Davy erzählt wird. 
Die Story spielt in den USA und wir erfahren ebenso wie Davy erst Stück für Stück, was es mit dem HTS-Gen auf sich hat.

Davy als Charakter hat mir unheimlich gut gefallen. Als normales, nettes und gut erzogenes Mädchen war ich gleich auf ihrer Seite. Dieses Mädchen soll eine Mörderin sein oder werden? Niemals! 
Die ersten knapp 150 Seiten habe ich daher mit Wut und Unverständnis im Bauch gelesen. Dabei konnte ich das Buch einfach nicht weglegen. Ich habe mit Davy gefühlt und konnte ein Ist das unfair einfach nicht aus dem Kopf bekommen.
Vor allem das alle Träger ( so nennen sich die Leute mit dem Gen) in eine Schublade gesteckt werden. 
Es ist wie mit den Flüchtlingen momentan. Irgendwo passiert etwas und schon werden alle über einen Kamm geschoren.
Schade und man selbst als betroffene Person kann einfach nichts dagegen unternehmen. Davy muss ich eigentlich ihrem Schicksal fügen, um zumindest die Chance am Leben zu bleiben wahrzunehmen. 
Ich hätte mir von Davy allerdings etwas früher gewünscht, dass sie anfängt zu kämpfen und ihren Status als schwaches Mädchen abzulegen.
Dann das tut sie und ich bewundere sie dafür. Sie entwickelt sich sehr gut und behält eigentlich stets einen kühlen Kopf. Nachdem die Phase à la Ich habe keine Freunde, Ich bin so alleine überwunden ist, geht es erst richtig los.

Sean mochte ich ebenfalls sehr. Zwar sieht er aus wie einer von der üblen Sorte, aber ich habe ihn sofort durchschaut, obwohl er erst im letzten Drittel langsam auftaut und auch mal Gefühle zeigt.
Ich hätte eigentlich gerne noch mehr über ihn persönlich und seine Vergangenheit erfahren. Auch seine Talente sind noch nicht ans Licht gekommen und ich hoffe im nächsten Teil einige meiner Fragen klären zu können.

Gil ist super. Diesen dünnen, schlacksigen  Computerfreak muss man einfach gerne haben. Er hatte für mich von Anfang an das Potential zum besten Freund und ich hoffe das Gil auf dem Boden der Tatsachen bleibt und sein Gen nicht zum Vorschein kommen wird.

Enttäuscht war ich von Davys bester Freundin. So hinterhältig und abgebrüht wie es wohl auch wirklich Menschen im echten Leben gibt.
Tori hat mich während des Lesen wirklich rasend gemacht und zumindest am Anfang somit ein bisschen Schwung in die Story gebracht.
Ich bin froh, dass sie nur als kurzer Part im Buch auftaucht, sonst wäre ich noch richtig aggressiv geworden. 

Der Verlauf der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Wie schon erwähnt war mir die Selbstmitleidsphase von Davy ein klein wenig zu lang, allerdings kann ich aufgrund ihres starken Charakters darüber hinweg sehen.
Das Buch ist spannend und die Themen fesseln und nehmen einen mit.
Konfrontiert wurde ich mit beinahe unbändiger Wut, aber auch Hoffnung und Kampfgeist. Im Prinzip bin ich stellenweise mit Davy eins geworden, so sehr habe ich mitgefühlt.
Die Entwicklungen und Wendungen sind schlüssig und spannend und nicht vorhersehbar. Ein großer Pluspunkt für mich.
Das Ende war fast zu reibungslos und schön, sodass ich mich auf weitere Action im nächsten Band freue.



Ein fantastischer Reihenauftakt mit einer großen Message. Wir sind mehr als das, was unsere DNA vorgibt. Wir müssen es nur uns selbst und vor allem allen anderen beweisen.
Ich freue mich wahnsinnig auf Teil 2, der im Juli erschienen wird.






[Aktion] Gemeinsam Lesen #41



Hallo ihr lieben,
auch heute habe ich wieder mein aktuelles Buch zur Präsentation parat.
Ich bin gespannt auf eure Lektüren :D

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade Love and Confess von Colleen Hoover und bin auf Seite 96.

2. Wie lautet der 1. Satz deiner aktuellen Seite?


 "Da wir gerade von perfektem Timing sprechen..." Er grinst. 
S. 96

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


She did it again! Und dieses Mal kamen mir die Tränen sogar schon während des Prologs. Wirklich wahr. Ich war selbst total überrascht, dass es schon nach den ersten 18 Seiten soweit war.
Die Autorin schafft es wirklich jedes Mal mich total zu erweichen. Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass der Prolog wirklich traurig war. Danach ging es dann auch wieder, aber ich habe so eine Vorahnung was das Ende betrifft... 

4. Kommst / Kamst du über die Karnevalstage viel zum Lesen, oder hast du lieber eine Runde gefeiert?


Ich habe gelesen. Ich bin nämlich absolut kein Karnevalsmensch. Irgendwas ist da total an mir vorbei gegangen und ich habe keinen Bezug dazu. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Ich vermisse nichts und wünsche allen die an Karneval unterwegs sind oder waren viel Spaß.