[Rezension] Cindy & Rella - Marie Menke




Autor: Marie Menke
Seiten: 263
Einband: eBook
Erschienen am: 01.12.2016
ISBN: 978-3-646-60315-6
Preis (D): 3,99€
Verlag: Impress









Inhalt:


**Die Prinzessin und das Aschenputtel**

Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung offenbart: An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…

Quelle: Carlsen 


Cover:

Mir gefällt das Cover gut. Das Rad ist hier bei der Gestaltung zwar nicht neu erfunden worden, aber das Cover passt zum Inhalt und zum Titel. Es erinnert mich natürlich sehr an andere Cinderella-Cover.


Meine Meinung:

Der Klappentext klang auf den ersten Blick sehr vielversprechend und ich habe mit einer neueren und modernen Version der Cinderella-Story im Doppelpack gerechnet.
Was mich dann aber erwartete, hätte ich mir so niemals ausmalen können.

Cindy ist reich und verwöhnt und hat Geld ohne Ende. Ihr Vater ist nie zu Hause und sie kann tun und lassen was sie will.
Zu ihrem 17. Geburtstag organisiert sie daher eine Feier die sich sehen lassen kann und sie als festes Mitglied in Berlins Nachtszene integrieren soll.
Rella dagegen arbeitet Tag und Nacht in einer Fabrik und darf dabei nicht einmal den Job ausüben, den sie gerne machen würde. 
Auf der Party von Cindy laufen sich die beiden dann über den Weg. Rella ist immer noch der festen Überzeugung armen Menschen zu helfen, während Cindy eigentlich nur eine tolle Party feiern möchte.
Im Verlauf des Abends kommen aber beide einem schrecklichen und schwer gehütetem Geheimnis auf die Spur, dass sie beide miteinander verbindet.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und einfach, sodass mir der Einstieg in die Geschichte leicht gelungen ist.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Cindy und Rella geschrieben, während sogar einige Kapitel aus der Sicht von beiden gleichzeitig geschildert werden.

Leider bin ich weder mit Cindy, noch mit Rella richtig warm geworden.
Ich mochte das verwöhnte Mädchen mit viel Geld, dem alles egal ist und das von Cindy verkörpert wurde einfach nicht.
Rella dagegen war zwar bodenständiger, aber einfach langweilig. Stellenweise fand ich sogar recht naiv. Denn während sie die Wahrheit vor Augen hat, glaubt sie immer noch alles für arme und bedürftige Menschen zu tun. Gerne hätte ich sie da mal richtig geschüttelt. 
Grundlegend hat mir auch einfach die Tiefe gefehlt, um eine Bindung zu den Protagonistinnen aufbauen zu können.

Auch die Nebencharaktere waren nur sehr oberflächlich und flach beschrieben.
Die Liebesgeschichte die sich bei Cindy und später auch bei Rella entwickelt fand ich unemotional und wenig mitreißend.

Der Verlauf der Geschichte konnte mich ebenfalls nicht packen.
Ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet und konnte dem Geheimnis, dem Cindy und Rella auf die Spur kommen nicht wirklich viel abgewinnen. Ich habe auch immer noch nicht ganz Verstanden was jetzt der Sinn hinter Rellas Auftrag war, der dafür gesorgt hat, dass die beiden sich über den Weg laufen. 
Für mich war grundlegende Thematik zwar spannend, aber leider viel zu wenig ausgearbeitet und durchdacht. 
Zwar kann ich als Dystopie-Fan schon die Idee dahinter erkennen, für mich persönlich war die Ausarbeitung aber einfach nicht optimal und stellenweise echt langweilig. Die Story plätschert so dahin, ohne einen richtigen roten Faden und hat mich leider nicht wirklich packen können.
Das Ende war ebenso unzufriedenstellend und wirkte irgendwie auf Biegen und Brechen herbei gezaubert. Es bleiben einige offene Fragen zurück und vieles ist einfach nur oberflächlich geklärt worden. Sehr schade, denn man hätte noch einiges daraus machen können, wenn bestimmte Szenen und Handlungsstränge mehr ausgearbeitet worden wären.


Bewertung:

Eine tolle Grundidee die Märchen und Dystopie vereint, leider aber einfach nur flach und teilweise nur halb ausgearbeitet umgesetzt wurde.
Auch die Charaktere konnte da für mich nichts mehr rausreißen.



[Rezension] SnowFyre - Elfe aus Eis




Autor: Amy Erin Thyndal
Seiten: 370
Einband: eBook
Erschienen am: 25.11.2016
ISBN: 978-3-646-60297-5
Preis (D): 4,99€
Verlag: Dark Diamonds









Inhalt:


**Wie Feuer und Eis...**

Schnee, Frost und Eis – das ist die Welt der gefühlskalten Winterelfe Fyre. Schon lange hat sie die Wärme sowohl aus den Korridoren des Winterhofes als auch aus ihrem Herzen verbannt. Doch nun ist sie gezwungen, die nächsten Wochen am Hof des Sommerkönigs zu verbringen und in dessen unerträglicher Hitze den Frühling herbeizuführen. Und das auch noch mit Ciel, dem Prinzen des Sommerhofes, der es einst geschafft hat, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber das wird ihm dieses Mal nicht gelingen. Dieses Mal wird sie ihr Herz vor den Verbrennungen schützen, die er hinterlassen hat…

Quelle: Carlsen 


Cover:

Ich finde das Cover einfach nur wunderschön und finde es total schade, dass das Buch nur als eBook erhältlich ist und ich es somit nicht in mein Regal stellen kann. Ich finde die Gestaltung sehr gelungen und passend zum Inhalt. Außerdem bin ich doch glatt ein klein wenig neidisch auf das zauberhafte Kleid.


Meine Meinung: 

Als ich den Klappentext gelesen habe, kam mir bei der kurzen Beschreibung von Fyre gleich Elsa aus Frozen in den Sinn. Und damit lag ich auch nicht weit daneben.
Fyre ist die Protagonistin der Geschichte und auf den ersten Blick ein wahrer Eisklotz. Natürlich weis sie, was Gefühle sind. Aber aus Angst vor Verlusten und aufgrund von Geschehnissen in der Vergangenheit, lässt sie einfach niemanden an sich heran und versteckt sich hinter ihrer eisigen Maske und ihrem Ruf der gefühlskalten Elfe, den sie sich hart erarbeitet hat.  
Daher wirkte Fyre in den ersten Kapiteln nahezu bösartig. Mich hat das nicht gestört und meine Neugier sogar noch erhöht, da ich mir sicher war, dass Fyre auch einen weichen Kern hat, wenn man sie erst einmal zum Tauen bringt.  
Ich kann mir aber vorstellen, dass Fyre dem einen oder anderen Leser zumindest in der ersten Hälfte des Buches einfach nur unsympathisch ist.
Bei mir war das nicht der Fall. Allerdings hat es mich nach einiger Zeit gestört, wie sehr Fyre sich stellenweise in Selbstmitleid suhlt, Anspielungen auf eine Situation aus der Vergangenheit macht, die an allem Schuld trägt, das Ganze sich für den Leser aber erst zum Schluss aufklärt. Da bin ich einfach zu ungeduldig. 

Gefallen hat mir auch Ciel als männlicher Protagonist. Er ist der Bruder des Sommerkönigs und bildet somit Fyres Gegenpart, die ja die Schwester der Winterkönigin ist. 
Im Gegensatz zu Fyre ist Ciel meist gut gelaunt und optimistisch. Er nimmt seine Aufgaben ernst, wirkt zuvorkommend und authentisch.

Die Beziehung der beiden steht zumindest am Anfang unter einem schlechten Stern. Ich wusste gleich, dass ein Missverständnis dahinter stecken muss.
Während Fyre sich damit nicht auseinander setzen will, ist Ciel bemüht um Fyre und ihre Beziehung zu kämpfen. Denn im Gegensatz zu den üblichen Liebesgeschichte ist es hier der Mann, der der Frau hinterher rennt und in diesem Fall ist Ciel dabei ziemlich süß und emotional.
Immer schon haben die beiden sich verstanden und sind eigentlich füreinander geschaffen, wäre da nicht diese eine Situation vor sieben Jahren gewesen, die beide nicht wirklich verstehen. 
Ich finde die Autorin hat die Verbindung der beiden zueinander sehr authentisch und emotional rübergebracht. Als Leser konnte ich gut mit den beiden Protagonisten mitfühlen, wenn die Situation immer verzwickter wurde.

Die Nebencharaktere waren vielfältig und interessant. Während es gute Charaktere gab, die zumindest mir direkt ans Herz gewachsen sind, musste ich aber auch nicht auf die sogenannten Bösewichte verzichten.
Besonders sympathisch fand ich Luna, eine junge Fee und ihre Katze Skye, die eigentlich keine Katze ist. Warum und wie es dazu kam, lest ihr am besten selber. 

Der Schreibstil der Autorin war für mich zumindest am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr einfach und locker, passt sich den verschiedenen Charakteren an, wirkt allerdings nicht sehr professionell.
Auch das man manchmal das Gefühl hat, dass die Protagonisten stellenweise  gedanklich mit sich selbst reden, kommt ja eher nicht so häufig in Büchern vor und war daher erst mal komisch für mich.  
Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus der Sicht von Fyre und Ciel. Später gibt es dann auch einige Kapitel aus der Sicht von Luna und sogar welche aus der Sicht von Skye.
Ich persönlich empfand das als eine gelungene und bunte Mischung, die das Buch spannender, aber auch informativer gemacht hat. Besonders toll fand ich, wie die Autorin alles miteinander verbunden hat. Es sind beim Lesen keine großen Brüche entstanden, sodass der Lesefluss nicht gestört wurde.

Die Geschichte an sich ist einfach nur toll. Ich weis gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal ein Buch über Elfen gelesen habe. Daher habe ich die Welt der Elfen und Feen wirklich sehr genossen. 
Der Verlauf der Story war stellenweise schon vorhersehbar. Ciel und Fyre sollen zusammen den Frühling vorbereiten und werden dabei immer wieder durch ihre verkorkste Vergangenheit und die neu aufkeimenden Gefühle unterbrochen.
Dennoch hält das Buch einige Wendungen parat, hier kommen die Bösewichte ins Spiel, mit denen ich gar nicht gerecht habe und die meiner Meinung nach ein besonderes Schmankerl waren. 
Alles in allem war die Story spannend und fesselnd und konnte mich regelrecht begeistern.
Der Schluss lässt mich darauf hoffen, dass die Autorin vielleicht doch noch ein Ass aus dem Ärmel zieht und eine Fortsetzung mit anderen Protagonisten schreibt. Ich würde mich darüber zumindest sehr freuen.


Bewertung:

Die Geschichte um die Winterelfe Fyre mit ihrer eisigen Maske hat zumindest mein Herz zum Schmelzen gebracht. 
Wer mal Lust hat eine nicht so klischeebehaftete Liebesgeschichte zu Lesen, Fantasyelemte und Spannung mag, der ist hier genau richtig. 

[Aktion] Gemeinsam Lesen #85


Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten.
Heute mache ich zum 85. Mal bei Gemeinsam Lesen mit und bin natürlich sehr gespannt auf eure Bücher. Alle Infos zur Aktion gibt es bei Schlunzenbücher. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade SnowFyre. Elfe aus Eis  und bin erst auf Seite 15 meines eBook-Readers.


2. Wie lautet der erste Satz deiner aktuellen Seite?


Sie so zu sehen, in den Armen eines Anderen, ist mehr, als ich ertragen kann. S. 15

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Leider nichts. Ich bin noch so am Anfang, dass ich gar nichts zu meinem Buch sagen kann. Ich bin einfach nur gespannt.

4. Was wünscht du dir für Gemeinsam Lesen 2017 ?


Ich wünsche mir wie immer viele tolle Beiträge und natürlich auch Kommentaren zu meinen Beiträgen. Ich bin gespannt auf das neue Logo und freue mich sehr, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Habt einen schönen Dienstag,

Sara



[Rezension] These Broken Stars - Jubilee und Flynn - A. Kaufman/M. Spooner



Autor: A. Kaufman / M. Spooner
Serie: These Broken Stars #2
Seiten: 496
Einband: Gebunden
Erschienen am: 25.11.2016
ISBN: 978-3-551-58361-1
Preis(D): 19,99€
Verlag: Carlsen










Inhalt:

Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.

Quelle: Carlsen



Cover:

Ich finde dieses Cover wieder sehr gelungen. Wie auch beim Vorgänger gefällt mir die Gestaltung sehr und auch die Ausarbeitung unter dem Schutzumschlag ist ein wahrer Hingucker. 


Meine Meinung:

Nachdem Band 1 zu meinen absoluten Jahreshighlights gehört, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Dieser Teil spielt auf dem Planeten Avon, auf dem die Terraformierung viel zu langsam abläuft. Die Bewohner leben im Schlamm, die Signale in die Außenwelt sind schlecht, das Wasser schmeck sumpfig und Sterne sieht man nie. 
Das Unternehmen TerraDyn hat die Terraformierung im Auge. Man arbeitet entweder für sie, ist beim Militär oder hat sich den Rebellen angeschlossen.
Während Flynn zu den Rebellen gehört und für Unabhängigkeit und Freiheit kämpft, gehört Jubilee zum Militär und lebt auf einer Basis, die in einer der Städte auf Avon errichtet wurde. Das Militär hält die Rebellen in Schach und einen wirklichen Waffenstillstand zwischen beiden Parteien gibt es leider nicht.
So kommt es auch, dass Flynn Jubilee entführt, um sie für seine Pläne zu nutzen.

Flynn als Rebell hat mir sehr gut gefallen, da er eben nicht dem typischen Rebellenbild entspricht. Er hat Köpfchen und macht sich Gedanken zu seinen Plänen und ist sich der Konsequenzen bewusst. Außerdem geht es ihm nicht um das bloße Kämpfen und Rache üben, sondern er möchte wirklich eine Besserung der Gesamtlage erreichen.
Am Anfang erschien er mir doch sehr verweichlicht, doch mit dem Verlauf der Geschichte muss ich sagen, dass Flynn stärker ist als gedacht und einiges auf dem Kasten hat.

Jubilee mochte ich auch sehr gerne. Charakterlich ist sie nämlich ziemlich facettenreich. Nach außen hin gibt sie sich stets als die von allen gefürchtete Captain Lee Chase, während sie versucht die wirkliche Jubilee in Schach zu halten. Während sie von allen Soldaten als Mensch ohne Seele betitelt wird, habe ich allerdings schnell erkannt, dass Jubilee Dinge nur gut verbergen kann.
Ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen. Dabei geht es mir nicht nur darum, dass Lee eigentlich doch eine Seele besitzt, sondern auch um ihre Einstellung zu gewissen Dingen. Auch ihr Handeln und die Denkweise ändert sich in eine meiner Meinung nach positive Richtung, sodass Jubilee plötzlich Sachen macht, die sie sich selbst niemals zugetraut hätte.

Ebenso wie im ersten Teil entwickelt sich auch hier die Romanze nur sehr langsam und steht eher im Hintergrund. Ohne große Gefühle und Emotionen plätschert sie dahin und untermalt die oft zwiespältigen Situationen zwischen Lee und Flynn. 
Im Gegensatz zum Vorgängerband finde ich es hier ein wenig schade das die Liebesgeschichte so unemotional ist und kurz gehalten wird, denn für mein Empfinden ist die Situation der Protagonisten heikler und gefährlicher, sodass ich mir mehr Emotionen und Feuer gewünscht hätte.

Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gefallen. Das Setting mit Avon als Planeten ist sehr gelungen und unterscheidet sich sehr vom Vorgängerband.
Während wir es mit den Konflikten zwischen den Rebellen und dem Militär zu tun haben, rückt nach und nach auch LaRoux Industries wieder ins Visier des Lesers. Schnell nimmt die Story daher Fahrt auf und entwickelt einige, spannenden Handlungsstränge, die alle miteinander verknüpft sind.
Ich war daher ziemlich froh, dass sich die Story auf Avon nicht nur um Machtkämpfe der Rebellen und des Militärs dreht. Es gibt zudem noch einige Wendungen und Entwicklungen mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber durchaus logisch und für den Handlungsverlauf förderlich waren.
Auch in diesem Band tauchen wieder die Stimmen bzw. Wesen auf, mit denen schon Lilac und Tarver in Teil 1 konfrontiert wurden. Allerdings ist der Handlungsablauf in dieser Szene nahezu identisch, was ich ziemlich schade und ein wenig einfallslos fand. 
Leider habe ich auch wieder keine Informationen zu diesen Wesen erhalten, sodass ich sie weder einschätzen kann, noch den Sinn hinter diesem Handlungsstrang verstehe. Das finde ich natürlich nicht so gelungen und hoffe daher sehr, dass Band 3 da ein wenig Aufarbeitungsarbeit leisten wird.
Besonders loben muss ich aber die durchgehende Spannung innerhalb der Geschichte. Es ist durchweg interessant und fesselnd und wird an keiner Stelle langweilig.

Besonders gefreut habe ich mich natürlich über die Szenen, in denen sich Lilac und Tarver mit ins Geschehen mischen.
Ich war nämlich nach dem Ende des letzten Buches sehr gespannt, wie es für die beiden weitergeht und wie sie sich nun in dieses Buch einbinden lassen.
Genaue Informationen erhält man leider nicht, aber man kann sich so ziemlich alles zusammenreimen und hat nun einen Einblick in ihr Leben erhalten. Und auch wenn die beiden erst ziemlich zum Schluss auftauchen, spielen sie für die ganze Geschichte doch eine Art Schlüsselrolle, die sich bestimmt auch noch in den dritten Teil einbeziehen wird. 
An Tarver musste ich mich erst etwas gewöhnen. Irgendwie hatte ich ihn als jungen, lässigen Typen in Erinnerung und konnte mich daher an die Vorstellung, Tarver als Vorgesetzten, nur schwer gewöhnen.

Das Ende des Buches passte meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte. Ich kann allerdings nicht genau einschätzen inwiefern es ich positiv oder vielleicht negativ auf den nächsten Teil auswirken wird. Daher bin ich sehr gespannt auf den 3. Teil. 


Bewertung:

Eine gelungene Fortsetzung, die mir inhaltlich und charakterlich besser gefallen hat, als der Vorgängerband. Trotz eines kleinen Kritikpunktes bin ich auch von diesem Band wieder total begeistert und vergebe daher gerne volle Punktzahl.


[Aktion] Coververgleich #23 - Weihnachtsedition


Hallo liebe Coverfans,

ich freue mich sehr, dass ihr auch zum letzten Coververgleich in diesem Jahr wieder bei mir vorbeischaut. Was haben wir doch für ein tolles Jahr hinter uns ;)
Daher möchte ich auch mal "Danke" an alle sagen, die fleißig mitmachen und kommentieren. Ich hoffe euch auch im nächsten wieder Jahr wieder bei mir begrüßen zu dürfen. Und vielleicht hat ja auch der eine oder andere "stille Leser" Lust, ab Januar selbst teilzunehmen.

Da ja morgen Weihnachten ist, habe ich mir für diesen Vergleich ein weihnachtliches Buch ausgesucht, zu dem ich keine(!) deutsche Ausgabe gefunden habe. Ich denke aber mal, dass die meisten von euch auf jeden Fall die Filme zum Buch kennen. 
Als Kind gehörten diese Filme für mich einfach zu Weihnachten dazu :D

Das Buch:

How the Grinch stole Christmas


Inhalt:

Dr. Seuss's small-hearted Grinch ranks right up there with Scrooge when it comes to the crankiest, scowling holiday grumps of all time. For 53 years, the Grinch has lived in a cave on the side of a mountain, looming above the Whos in Whoville. The noisy holiday preparations and infernal singing of the happy little citizens below annoy him to no end. The Grinch decides this frivolous merriment must stop. His "wonderful, awful" idea is to don a Santa outfit, strap heavy antlers on his poor, quivering dog Max, construct a makeshift sleigh, head down to Whoville, and strip the chafingly cheerful Whos of their Yuletide glee once and for all.

Looking quite out of place and very disturbing in his makeshift Santa get-up, the Grinch slithers down chimneys with empty bags and stealing the Whos' presents, their food, even the logs from their humble Who-fires. He takes the ramshackle sleigh to Mt. Crumpit to dump it and waits to hear the sobs of the Whos when they wake up and discover the trappings of Christmas have disappeared. Imagine the Whos' dismay when they discover the evil-doings of Grinch in his anti-Santa guise. But what is that sound? It's not sobbing, but singing! Children simultaneously adore and fear this triumphant, twisted Seussian testimonial to the undaunted cheerfulness of the Whos, the transcendent nature of joy, and of course, the growth potential of a heart that's two sizes too small. 

Quelle: Goodreads


Der Vergleich:




Als erstes habe ich hier 3 verschiedene, englischsprachige Ausgabe aus unterschiedlichen Erscheinungsjahren. Mir gefällt besonders die Ausgabe in der Mitte, was wohl an der farblichen Gestaltung liegt.


Dann habe ich noch die Ausgaben aus Frankreich und Italien (Bild 1+3) und eine weitere englische Version gefunden.
Das Cover aus Frankreich gefällt mir nicht so gut. Der Grinch ist mir zu freundlich dargestellt. Dagegen finde ich das Cover aus Italien wirklich super.

Insgesamt gefällt mir also die englische Ausgabe oben in der Mitte und das Buch aus Italien am besten.
Welches Cover gefällt euch denn?

Schönes Wochenende und tolle Weihnachtstage. Ich hoffe eure Weihnachtsgeschenke wurden nicht geklaut. Sonst wisst ihr ja, dass es der Grinch war :D

Sara 











[Aktion] Top Ten Thursday #19


Hello again,

nachdem ich letzte Woche nicht teilgenommen habe, bin ich dieses Mal gerne wieder dabei. 
Ich vermute mal, dass das Thema meine Wunschliste wieder ordentlich füllen wird.
Daher bin ich total gespannt auf eure Beiträge. Lasst mir gerne einen Link dazu da. Ich schaue dann über die Feiertage mal vorbei. 

Das Thema dieser Woche lautet:

10 Neuerscheinungen auf die du dich freust

Das ist wahrlich nicht schwer. Es ist vermutlich schwerer, sich auf nur 10 Bücher zu beschränken. Also, auf gehts...



Ich könnte ja ewig so weitermachen. Das sind nämlich noch längst nicht alle Bücher, auf die ich ein Auge geworfen habe.
Besonders haben es mir auch einige Titel aus dem Magellan-Verlag angetan. Leider kann man diese online aktuell nur in der Vorschau für das Frühjahrsprogramm einsehen. Schaut also dort unbedingt mal vorbei. Meine Favoriten sind: Liebe ist wie Drachensteigen, Überlieben in 10 Schritten  und Tuesday und das Jahr ohne Sommer.

Ich wünsche euch allen einen schönen Donnerstag,

Sara 




[Neuzugänge] New in #22



Hallo ihr Buchsüchtigen,

auch so kurz vor Ende des Jahres sind noch ein paar Bücher bei mir eingezogen, die ich euch gerne zeigen möchte.


Diese beiden Bücher musste ich mir einfach kaufen. Die Geschichte von Pax klingt einfach nur wunderbar.  Das Cover ist so schön und unter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein toll gestaltetes Buch. Im März erscheint das Buch unter dem Namen Mein Freund Pax übrigens auch auf dem deutschen Markt. 

Hier der Inhalt:

Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen – seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden …

Sara Pennypacker und Jon Klassen haben eine berührend-poetische Freundschaftsgeschichte geschaffen, die gleichzeitig ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten des Krieges ist. 
Mit zwölf schwarz-weiß Illustrationen von Jon Klassen.

Quelle: Amazon 


Per Post erreichten mich diese beiden Rezensionsexemplare, auf die ich mich wirklich sehr freue. The Mistake ist eine Fortsetzung. Die Rezension zu Teil 1 - The Deal findet ihr hier.  Das Buch hat übrigens volle Punktzahl von mir bekommen ;)
Vielen Dank an die beiden Verlage für die Bereitstellung der Bücher.

 

Dann habe ich noch dieses Buch beim Arena-Adventskalender gewonnen. Die deutsche Ausgabe dazu ist im Arena-Verlag erhältlich. 

Habt ihr auch ein paar neue Bücher zu verzeichnen?

Sara










[Aktion] Gemeinsam Lesen #85


Hallo ihr Lieben,

auch diese Woche bin ich gerne wieder bei der Aktion Gemeinsam Lesen dabei.
Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare und Beiträge. Alles Infos zur Aktion gibt es auf dem Blog von Schlunzenbücher.

1. Was liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade These Broken Stars - Jubilee und Flynn und bin auf Seite 105.


2. Wie lautet der 1. Satz deiner aktuellen Seite?


Die Zelle, in die sie mich gebracht haben, ist nicht besonders groß. S. 105

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Band 1 dieser Buchreihe zähle ich zu meinen persönlichen Jahreshighlights. Daher habe ich mich natürlich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Der Einstieg in die Gesichte ist mir leicht gefallen und das Buch konnte mich schnell fesseln. 
Ich bin gespannt wie sich die Geschichte entwickeln wird.

4. Vervollständige den Satz: Auf meinem Tisch steht eine Lampe, mein aktuelles Buch "TITEL", eine Schale mit XXXX und ganz wichtig: XXX


So sieht der Satz dann bei mir aus:

Auf meinem Tisch steht eine Lampe, mein aktuelles Buch These Broken Stars, eine Schale mit Chips (am liebsten Jumpys) und ganz wichtig: ein Glas Cola.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Dienstag,

Sara


[Rezension] Das dunkle Herz des Waldes - Naomi Novik




Autor: Naomi Novik
Seiten: 576
Einband: Gebunden
Erschienen am: 21.11.2016
ISBN: 978-3-570-17268-1
Preis (D): 17,99€
Verlag: cbj









Inhalt:

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

Quelle: cbj 

Cover:

Ich persönlich finde das Cover ganz schön. Es passt auf jeden Fall zum Inhalt. Ich habe aber auch das Originalcover gesehen und das gefällt mir sogar noch etwas besser. 


Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir erstaunlich leicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist nicht kompliziert aber stellenweise doch ein wenig komplex. Auf den 576 Seiten geballte Fantasy hatte ich schon manchmal das Problem, dem Inhalt zu folgen und alles zu verstehen. Der rote Faden war zwar da, aber dennoch hatte ich oft das Gefühl, dass ich ihn manchmal aus den Augen verlieren könnte. 
Die Idee der Geschichte fand ich einfach wunderbar und einzigartig. Ich zumindest habe noch nichts dergleichen gelesen und habe das Buch daher mit Spannung verfolgt. Besonders die Tiefgründigkeit der Thematik hat mich begeistert. 

Die Protagonistin war mir eigentlich durchweg sympathisch. Am Anfang war ich etwas genervt von ihrer aufmüpfigen und tollpatschigen Art. Gott sei Dank erklärt sich ihr Verhalten innerhalb des Buches, sodass ich sie für diese Makel irgendwie liebgewonnen habe. Etwas störend fand ich allerdings, dass Agnieszka immer in den gefährlichsten Situationen überhaupt nicht wusste, was sich machen soll. Manches Mal hat sie sich daher wirklich unüberlegt angestellt oder war sogar auf die Hilfe anderer angewiesen, um nicht das Zeitliche zu segnen. 

Den Drachen fand ich am Anfang einfach nur unsympathisch, wobei ich immer einen kleinen Hoffnungsfunken in ihm gesehen habe. Sein Wissen und seine Begeisterung für die Magie hatten es mir total angetan und wenn ich so darüber nachdenke, würde ich gerne auch das eine oder andere davon beherrschen. Insgesamt kann ich ihn am Ende nur als spannendsten und undurchsichtigsten Charakter des Buches betiteln, was aber keineswegs schlecht ist. 

Kasia, Agnieszkas beste Freundin, hat mir am besten von allen Charakteren in diesem Buch gefallen. Das lag bestimmt auch an der wundersamen Wandlung, die sie im Verlauf der Geschichte durchgemacht hat. Vor allem ihre neu gewonnene und kämpferische Natur hat es mir angetan, sodass ich von Kasia, die wirklich einige Leben rettet, einfach nur begeistert war.

Der Verlauf der Geschichte war spannend und für mich persönlich total interessant. Es geht hauptsächlich um den Dunklen Wald und seine Bedrohung, aber auch um die Entwicklung der Protagonistin. Leider bin ich hier mit ein paar offenen Fragen zurück geblieben, die ich gerne noch geklärt hätte.
In der Mitte hat sich die Handlung ziemlich in die Länge gezogen und ich hatte das Gefühl überhaupt nicht voran zu kommen. Auch waren nicht immer alle Zusammenhänge einfach und direkt zu verstehen. Gerade auch, weil Agnieszka doch anders ist als Ihresgleichen und sich damit nicht auf die Hintergrundinformationen bezogen werden kann. 
Ein positiver Aspekt ist meiner Meinung nach dagegen, dass sich die Liebesgeschichte in diesem Buch erst recht spät im Handlungsverlauf entwickelt. Ich persönlich wäre auch ganz ohne ausgekommen. Denn die Romanze hier konnte ich nicht mal wirklich nachvollziehen. Ich fand sie unrealistisch, unemotional und eigentlich überflüssig.

Das Setting fand ich besonders ansprechend und gelungen. Schnell verlassen wir den Turm des Drachen und lernen nicht nur die umliegenden Dörfer, sondern auch den gemiedenen und gefährlichen Dunklen Wald kennen. Diese Szenen haben häufig für eine Gänsehaut bei mir gesorgt und man fühlt sich beim Lesen schon ein wenig unbehaglich und ist froh, zu Hause auf dem gemütlichen Sofa zu liegen. 

Als letzten Kritikpunkt möchte ich die Altersempfehlung ansprechen. Das Buch ist für Leser ab 13 Jahren angedacht. Aufgrund der Brutalität, den Kämpfen und das Blutvergießen bin ich mir nicht nicht ganz sicher, ob das Buch schon für jeden 13 jährigen Leser geeignet ist. 


Bewertung:

Das Buch verbindet eine schöne Grundidee mit viel Magie und Spannung. Leider  fehlten mir ein wenig die schönen Aspekte, da es doch oft blutrünstig voran ging. Alles in allem ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen. 


[Hörbuch-Rezension] Die Muskeltiere und Madame Roquefort - Ute Krause



Autor: Ute Krause
Gelesen von: Andreas Fröhlich 
Erschienen am: 28.11.2016
Inhalt: 4 CDs
Laufzeit: ca. 256 Minuten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-8371-3735-4
Preis (D): 14,99€
Verlag: cbj audio 






Inhalt:

Heiß ersehnt - endlich da:
Das dritte Abenteuer der Muskeltiere!

Flammen lodern aus Francescos Pizzeria. Das riecht nach Gefahr – und nach einem neuen Abenteuer für die Muskeltiere! Hamster Bertram von Backenbart, die beiden Mäuse Picandou und Pomme de Terre und die Ratte Gruyére retten die entzückende Mäusedame Madame Roquefort vor der Feuersbrunst. Schon bald verdreht sie den drei Herren gehörig den Kopf, doch Gruyére ahnt: Diese Mäusedame hat es faustdick hinter den Ohren! Die Freundschaft der Muskeltiere wird auf eine harte Probe gestellt ...

Quelle: cbj audio 

Cover:

Ich liebe die Gestaltung der Muskeltier-Hörbücher. Auch dieses Cover finde ich wieder total gelungen und niedlich. 


Meine Meinung:

Heiß ersehnt - endlich da

Das trifft auch auf mich zu. Dem Erscheinungstermin des neusten Muskeltiereabenteuers habe ich sehnsüchtig entgegen gefiebert. 
Der Einstieg in die Geschichte ist mir wie immer leicht gefallen. Schnell hat mich Vorleser Andreas Fröhlich packen und begeistert können. 
Ich kann nur immer und immer wieder seine tolle Art des Vorlesens loben. Er haucht jedem Charakter Leben und Persönlichkeit ein, liest die Szenen entsprechend der Atmosphäre und legt dabei stets ein angenehmes Tempo an den Tag.

Inhaltlich war auch dieses Abenteuer einfach wieder spitze. 
Der Hamster Bertram, der nie genug von den Abenteuern bekommen kann, muss nicht lange auf ein neues warten.  Plötzlich brennt die Pizzeria gegenüber. Da müssen die Muskeltiere hin. Vielleicht braucht ja jemand ihre Hilfe. 
Am Kanal lesen sie schließlich eine mitgenommene Mäusedame auf, die sich bei der Flucht aus ihrem brennenden Heim scheinbar ihren Fuß gebrochen hat. 
Natürlich nehme die Muskeltiere Madame Roquefort bei sich auf und pflegen sie. Madame Roquefort ist allerdings ein kleines Schlitzohr und verdreht den Jungs gehörig den Kopf. Einzig und allein Gruyère ahnt, dass da etwas mit dieser Mäusedame nicht stimmt. 
Da bleibt es also nicht aus, dass es ein wenig Ärger in der Höhle unter der Kellertreppe gibt.
Die Muskeltiere geraten in einen Konflikt und gehen zeitweise aus verschiedenen, aber realistischen Gründen getrennte Wege. Dabei geraten sie alle in brenzlige Situationen und sind auf Hilfe und vor allem aufeinander angewiesen.

Wie in jedem Muskeltiere-Abenteuer liegt auch bei diesem Teil der Schwerpunkt wieder auf der Freundschaft. Zusätzlich wird der Hörer aber auch mit den Thematiken Verliebtsein, Enttäuschung, Streit, Intrige, Hilfsbereitschaft, Verlass und Treue konfrontiert. Alle Themen sind kindgerecht gestaltet und dennoch kommt ihre Wichtigkeit und die Botschaft und Lehre dahinter stets zum Ausdruck.

Die Charaktere haben mir wieder gut gefallen und ich fand es besonders toll, dass Nebencharaktere aus den anderen Geschichten in manchen Szenen wieder aufgetaucht sind und es natürlich auch wieder neue Gesichter in der Geschichte gab. 
Die hinterlistige Madame Roquefort fand ich besonders spannend. Mit ihren Intrigen hat sie die armen Muskeltiere ganz schön aufgemischt und ordentlich Spannung in die Geschichte gebracht. Ebenso wie Gruyère habe ich versucht sie zu durchschauen und ihr Geheimnis zu Lüften.
Besonders lustig fand ich auch wieder die meckernden Möwen, die sich wie immer als Retter in der Not erweisen.


Der Schluss dieser Ausgabe hat mir besonders gut gefallen. Denn die Autorin hält eine witzige Überraschung parat, die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht hat.

Bewertung:


Wieder einmal kann ich nicht anders, als volle und verdiente 5 Punkte zu vergeben.
Ich hoffe nicht zu lange auf ein neues Abenteuer warten zu müssen. Genau wie Bertram kann ich nämlich nicht genug davon kriegen.